Fürst Pückler zu Ostern auf dem Pfingstberg

Fürst Pückler auf dem Pfingstberg in Potsdam

 

Am Ostersonntag gab es klassisches Aprilwetter - Regen, Sonne und Hagel wechselten sich ab. Dennoch gab sich Fürst Pückler auf dem Belvedere auf dem Pfingstberg im Potsdam die Ehre. Und das Wetter hatte ein EInsehen. Die Sonne lachte die gesamte Zeit, während er aus seinem schriftstellerischen Oevre las, von seinen Reisen in den Orient, nebst Extempores über die Entwickler der englischen Landschaftsgärtnerei.

 

Kaum war Herr Pückler in einer der Kammern verschwunden, zogen sich die Wolken zusammen und es prasselte wieder Regen herab.

 

Die Sonne weiß wann sie lacht....

 

Es war ein schöner, amüsanter Ostersonntag auf dem Pfingstberg in Potsdam!

 

Die Potsdamer neuesten Nachrichten schreiben in ihrer Ausgab vom 20.04.17:

"Gerhard Vondruska ist ganz in seiner Rolle. Mit kräftiger Stimme lässt der Schauspieler den Fürsten von Pückler-Muskau vor dem Belvedere am Pfingstberg auferstehen. Der Fürst war nicht nur Generalleutnant und Landschaftsarchitekt, sondern auch ein Weltreisender. Damit seine Reisen nicht im Strudel der Geschichte verloren gehen, schrieb der Adlige jene Reiseberichte, die Vondruska am Ostersamstag verlas. Über Algier reiste Pückler-Muskau nach Ägypten, traf Herrscher und Potentaten und kaufte sich eine 12-jährige Sklavin, die er als Mätresse mit nach Europa nahm. Dort allerdings verstarb das Mädchen.

 

Verbindung zwischen Gegenwart und Histoire

Die Texte von Muskau fügten sich wunderbar in das mit Frühlingsgrün wieder erwachende gartenarchitektonische Juwel am Pfingstberg ein, das Peter Joseph Lenné einst gestaltete..." Richard Rabensaat, http://www.pnn.de/potsdam-kultur/1175920/